Erlebnis Hamam

jaliyaDas Hamam ist ein türkisches oder orientalisches Dampfbad. Es ist in arabischen, iranischen und türkischen Ländern beheimatet. Erste Hamams sind aus Jordanien in der Zeit des Mittelalters bekannt geworden. Ähnlich unserem Saunabesuch, stehen das Schwitzen und die Reinigung im Vordergrund. Oft wird dieser Badetag mit der fälligen Schönheitspflege kombiniert: beim Mann mit dem Rasieren, bei der Frau mit dem Epilieren oder Haare färben. Ein Hamamtuch, das so genannte Pestemal, ist mitzubringen. In früheren Schilderungen wird es als halbseidenes, blaues Tuch beschrieben. Ein Urlaub in einem der Länder bietet sich an, um ein Hamam in seiner ursprünglichen, unverfälschten Art kennenzulernen. So, wie es die Einheimischen als Element ihrer islamischen und gesellschaftlichen Traditionen im Rahmen der Bade- und Körperkultur nutzen. Es ist Austausch und Vergnügen in Gesellschaft.

Von innen sind Hamams großzügig gestaltet. Es finden sich Elemente von Gewölben, Plateaus, hohen Kuppeln, Springbrunnen und Hallen ähnlichen Räumen. Marmor ist ein häufig verwendetes Material. Die Rituale verlangen, das Frauen und Männern getrennte Bereiche in öffentlichen Einrichtungen zur Verfügung stehen. Spannend wird es, wenn der Bademeister für ein Ganzkörperpeeling zum Schwamm aus Tierhaar sowie Seifenschaum greift. Es ist ein wahrer Jungbrunnen und erstaunlich, wieviel abgestorbene Haut abgerubbelt wird. Nebenbei ist das Drücken, Ziehen und Einrenken eine Wohltat für alle erwärmten Gelenke und Muskeln. Die Durchblutung wird angeregt, Verspannungen lösen sich leichter. Die anschließende Ruhephase, eingewickelt in das Hamamtuch, dient der Nachwirkung und tiefenentspannten Erholung. In Deutschland stehen originale Bäder in Großstädten. Es gilt kritisch zu schauen. Unter der Bezeichnung tummeln sich Anbieter verschiedener Wellnessanwendungen. In Hotelanlagen ist eine gemischte Nutzung für beide Geschlechter gebräuchlich.

trustedshops2Das Pestemal ist ein spezielles, als Lendenschurz gewickeltes Hamamtuch. In bester Qualität vereinen sich natürlicher Herstellungsprozess mit ästhetischem Anspruch, zertifiziert nach deutschen Richtlinien. An orientalischer Herkunft orientiert, schmeichelt das Pestemal in naturnahen Farben und dezenten Mustern, wie Lotosblüten oder Sternenhimmel. Es besitzt unschlagbare Vorteile. Allergiker mögen ein Pestemal aus Baumwolle, Bambus, Leinen oder Seide – ohne Chemie. Je nach Material zeigt die Produktpalette Varianten von klassisch über trendy bis exklusiv. Ob leicht und dünn als platzsparendes Pestemal oder weich und voluminös – vorteilhafte Eigenschaften kennzeichnen alle Tücher: sie sind saugfähig und schnell trocknend. Das Hamamtuch wird in traditioneller Weise gefertigt und ist ideales Strand- oder Saunatuch. Formate von etwa 60×100 cm für die Kleinsten bis 100×190 cm sorgen für Wohlbefinden. XXL-Größen wirken darüber hinaus als Tagesdecke oder Überwurf. Das Hamamtuch ist ein Accessoire für den Hamam-Besuch und individuelles Geschenk im passenden Tragebeutel.

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